Oberflächenveredlung
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Brünierschichten sind schwarze Umwandlungsschichten, die durch chemische, stromlose Oxidation von Eisen in heißen alkalischen Lösungen entstehen. Die entstandenen Schichten aus Eisenoxiden sind umweltfreundlich und aufgrund der geringen Schichtdicke von 1 µm immer masshaltig. Das optisch ansprechende tiefschwarze Aussehen erlaubt den Einsatz für dekorative Zwecke, auch zur Minderung von Lichtreflexen.
Neben dem leichten Korrosionsschutz verbessert das Brünieren auch die Schmierstoffanhaftung und den Einlaufmechanismus.
Der temporäre Korrosionsschutz wird durch beölen oder befetten der Brünierschicht verbessert.
Das Einsatzgebiet ist der Maschinen- und Werkzeugbau, sowie Jagd- und Sportwaffen.
Schüttgut kann als Trommelware beschichtet werden.
Technische Daten:
| Normen | DIN 50 938 |
| Mechanische Eigenschaften | Brünieren übersteigt nicht 150°C und eignet sich deshalb für die meisten gehärteten und angelassenen Werkstücke aus niedriglegiertem Stahl ohne Änderung der mechanischen Eigenschaften |
| Optik | tiefschwarz |
| Grundmaterial | Eisen, bzw. niedrig legierte Stähle |
| Nachbehandlung | Befetten/Beölen |
| Fertigungsmöglichkeiten | max. Teilegröße (L x B x T): 900 x 1500 x 450 mm max. Teilegewicht: bis 550 kg |
| Bestellangabe | Beispiel für eine normgerechte Oberflächenbezeichnung: br A f : brünieren im Einbadverfahren + nachbehandeln durch Befetten oder Beölen |
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